Anleitung
So funktioniert GrooveDMX.
Die App hört die Musik mit, erkennt Takt und Abschnitt, wählt daraus ein Lichtbild und schreibt vierundvierzigmal je Sekunde 512 DMX-Kanäle aufs Kabel. Alles auf dem Handy, ohne Internet. Diese Anleitung erklärt jede Funktion, von der ersten Show bis zur Fehlersuche.
Die erste Show
- Interface anstecken: USB-DMX-Interface über einen USB-A-auf-USB-C-Adapter (OTG) oder einen Hub ans Handy, oder ein Art-Net-Interface ins selbe WLAN. Was du brauchst, steht unter „Was brauche ich zum Verbinden“.
- Im Aufbau die Geräte anlegen: Profil wählen, DMX-Adresse eintragen, Stellung im Raum setzen.
- Auf der Startseite die Musikquelle wählen: Mikrofon oder eigener Ordner.
- Show starten. Die App hört zu, erkennt den Takt und legt los.
- Im Pult nachschärfen: Genre wählen, Lichtbilder abhaken, Regler nachziehen.
Ohne Interface läuft die Show trotzdem. Die Raumansicht zeigt, was auf der Anlage passieren würde, und eignet sich zum Einrichten auf dem Sofa.
Was brauche ich zum Verbinden
Zwischen Handy und Lampen sitzt ein DMX-Interface. Es gibt zwei Wege: per Kabel über USB oder kabellos über Art-Net im WLAN. Für den Anfang ist USB der einfachere.
Fast alle USB-DMX-Interfaces haben einen großen USB-A-Stecker, die meisten Handys aber eine USB-C-Buchse. Dazwischen gehört deshalb ein Adapter oder ein Hub. Ein normales Ladekabel reicht nicht.
- USB-DMX-Interface
- Mit FTDI-Chip (FT232, etwa Enttec Open DMX und die vielen Nachbauten), Enttec DMX USB Pro oder uDMX. Die App erkennt es beim Anstecken von selbst.
- USB-A auf USB-C, OTG
- Der kleinste Weg: ein OTG-Adapter von USB-A (Buchse) auf USB-C (Stecker). Interface hinein, Adapter ins Handy, fertig.
- Oder ein USB-C-Hub
- Besser für lange Abende: ein Hub mit USB-A-Buchse und USB-C-Ladeeingang. Dann hängt das Handy am Netzteil und das Interface trotzdem dran, und der Akku hält die ganze Nacht.
- DMX-Kabel
- Vom Interface zur ersten Lampe, dann von Lampe zu Lampe weiter. Am letzten Gerät einen Abschlusswiderstand, wenn vorhanden.
- Handy mit OTG
- Das Handy muss USB-Geräte versorgen können (USB-Host, OTG). Fast alle aktuellen Android-Handys können das; bei manchen muss OTG erst in den Einstellungen eingeschaltet werden.
- Oder Art-Net
- Ein Art-Net-Interface oder Lampen mit Art-Net im selben WLAN wie das Handy. Kein Adapter nötig, dafür ein stabiles Netz.
Ohne Interface läuft die Show trotzdem auf der 3D-Bühne. So lässt sich alles einrichten, bevor das Kabel da ist.
Was im Hintergrund passiert
Der Weg vom Ton bis zum Kabel ist immer derselbe. Wer einen Fehler sucht, geht ihn von vorn durch, genau wie die Selbstprüfung in der App.
- Aufnahme
- Mikrofon oder eingebauter Player. Am Mikrofon kommt der ganze Raum mit, beim Player hört sich die App selbst zu: kein Hall, keine Verzögerung.
- Analyse
- Sechsundachtzigmal je Sekunde: Frequenzbänder, Rauschprofil, Pegel. Daraus Tempo, Abschnitte und Perkussion.
- Erkennung
- Tempo mit Sicherheitswert, Abschnitte von Stille bis Ausklang, Kick, Clap und Hi-Hat getrennt. Das Genre wählst du selbst.
- Show
- Je Abschnitt ein Lichtbild, dessen Effekte übereinandergelegt werden. Farbstimmung, Gobowahl und Gruppenmuster laufen daneben weiter.
- Ausgabe
- Versatz nach Stellung im Raum, Nachglimmen am Takt gemessen, dann 512 Kanäle über USB oder Art-Net.
Der Bildtakt hängt an der Ausgabe, nicht an der Analyse. Sonst liefe die Uhr der Show in Schüben, weil die Tonhardware schubweise liefert.
Die Bildschirme
Die Reihenfolge folgt der Frage, die man im Raum zuerst hat: läuft es, was soll es tun, wie sieht es aus.
- Startseite
- Läuft es, was soll die Show tun, Vorschau mit Tempo, Abschnitt und Ausgabe, Musikquelle und Schnellzugriffe.
- Pult
- Genre, was gerade ankommt, die Lichtbilder, die vier Regler und die Kanalvorschau.
- Aufbau
- Geräte anlegen, Profil und Adresse wählen, Stellung im Raum, Bewegungsfenster, Raummaße.
- Farbe
- Farbsatz oder feste Farben wählen, dazu die Gobowahl und eine Vorschau des Raums.
- Einstellungen
- Helligkeit, Ausgabeweg, Sprache, Pro und Club, Sicherheitshinweise und Rechtliches.
Betriebsarten
- Mikrofon
- Die App hört den Raum. Die Verstärkung gleicht leise Anlagen aus, der Pegel wird am Grundrauschen des Raums gemessen.
- Eigener Player
- Die App spielt Musik aus einem freigegebenen Ordner und hört sich selbst zu. Kein Raumhall, kein Schallweg, das Mikrofon bleibt aus. Teil von Pro.
- Geplante Intelligenz
- Analysiert jeden Titel einmal vorab und speichert das Ergebnis, die Songkarte. Daraus plant die App die ganze Show und weiß schon vorher, wann Aufbau, Drop, Break und Blackout kommen. Rechnet auf dem Handy, ohne Server und ohne KI-Dienst. In dieser Betriebsart wählt die App die Bilder selbst, die Auswahl im Pult entfällt. Teil von Pro.
- Bass-Lichtorgel
- Das Licht läuft als Welle durch den Raum und blinkt auf den erkannten Schlag. Gobos bleiben offen, die Köpfe zeigen auf den Boden, und sie fahren nur bei dunkler Lampe an einen neuen Punkt.
Lichtbilder wählen
Ein Lichtbild ist eine Handvoll Effekte übereinander. Im Pult hakst du an, was vorkommen darf.
Ein Tipp hakt ein Bild an oder ab. Wer den Finger liegen lässt, sieht es sofort auf der Anlage, solange er hält. Danach läuft die Show weiter, wo sie war. Die Vorschau beginnt erst nach knapp zwei Zehnteln, sonst flackert bei jedem Antippen ein fremdes Bild über die Anlage.
Nichts angehakt heißt nicht dunkel, sondern der übliche Vorrat. Angezeigt wird immer die rohe Auswahl, damit man sieht, was man selbst entschieden hat.
- Die 17 Groove-Bilder
- Kreisen, Pendeln, Schwenken, Kreiseln, Welle, Weitergabe, Stakkato, Gegenlauf, Bänder, Farbregen, Getreten, Streuung, Fächer, Sog, Gegenwelle, Herzschlag und Zug.
- Die großen Momente
- Intro, Break, Aufbau, Drop, Eskalation, Ausklang, Blitzgewitter, Atmen, Standlicht, Stille und Ruhelicht. Die wählt die Show nach Abschnitt selbst.
- Blaulicht
- Rundumlicht wie auf einem Einsatzfahrzeug: Rot und Blau im Wechsel, gerade und ungerade Köpfe gegenphasig, sechs Takte für hin und zurück. Nur von Hand, die Automatik streut es nicht ein.
- Scheinwerfer
- Ein gerichteter Strahl statt einer Fläche. Ebenfalls nur von Hand.
- Magnet
- Vor dem Drop kriechen die Köpfe zur Mitte und flackern, zum Drop fahren sie auseinander. Beides hängt an der Musik, nicht an einer eigenen Uhr.
Die vier Taster
Blackout, Nebel, Blind und Strobo tragen ein Zeichen statt eines Worts. Das sind die Knöpfe, nach denen man greift, während man woanders hinsieht.
- Blackout
- Schaltet alles dunkel und bleibt an, bis du ihn wieder ausschaltest. Auch bei gesperrtem Pult erreichbar.
- Nebel
- Schaltet die Nebelmaschine, bleibt ebenfalls an.
- Blind
- Arbeitslicht, solange der Finger liegt. Geht absichtlich an der Gesamthelligkeit vorbei: Wer ihn drückt, will jetzt sehen.
- Strobo
- Stroboskop von Hand, ebenfalls nur solange gedrückt wird. Ein Arbeitslicht, das man versehentlich anlässt, beleuchtet den Rest des Abends die Tanzfläche.
- Im Vollbild
- Welche Taster und Regler im Vollbild stehen und in welcher Reihenfolge, legst du unter Einstellungen, Bildschirm und Vollbild fest. Der Blackout bleibt immer.
- Energie im Vollbild
- Mit zwei Fingern über der Bühne nach oben oder unten ziehen, der Rahmen zeigt die Stufe. Oder den Energie-Regler fürs Vollbild einblenden.
- Kamerafahrt
- Im Bühnenmodus fährt die Bühne langsam um den Raum. Abschalten unter Bildschirm und Vollbild, dann bleibt der Blick, wie du ihn gedreht hast.
Die Regler
Vier Regler gehören zum Genre und stellen sich beim Genrewechsel um: Intensität, Übergang, Versatz und Bewegungstempo. Was du von Hand einstellst, gehört diesem Genre und steht beim nächsten Mal wieder da. Ein Punkt auf der Genrekachel zeigt, wo du etwas verstellt hast; langes Drücken darauf fragt nach und setzt dieses Genre auf die Vorgabe zurück.
Zwei Regler bleiben bewusst draußen, weil sie den Raum beschreiben und nicht die Musik: Gesamthelligkeit und Mindesthelligkeit. Ein Genrewechsel, der unvermittelt die Helligkeit im Raum verstellt, wäre eine böse Überraschung.
- Intensität
- Wie hart die Show zupackt. Techno steht ab Werk auf 0,95, Ruhig auf 0,57.
- Übergang
- Wie weich Helligkeiten nachlaufen. Blitze sind ausgenommen, die gehen ungebremst hinaus.
- Versatz
- Wie stark Geräte nach ihrer Stellung im Raum nacheinander reagieren.
- Bewegungstempo
- Wie schnell Moving Heads unterwegs sind, gedeckelt auf 8 bis 90 Grad je Sekunde. Ein Kopf, der schneller angesteuert wird, als er fahren kann, zeigt weniger Bewegung, nicht mehr.
Farbe und Gobos
- Farbsatz
- Siebzehn Sätze, dazu einer aus eigenen Farben. Die Show vergibt sie reihum, immer nach Stellung im Raum: Nachbarn bekommen dieselbe Farbe, sonst wird es Konfetti.
- Feste Farben
- Eine feste Farbe heißt Stillstand, mehrere heißen Wechsel zwischen genau diesen. Farbsatz und feste Farben schließen sich aus.
- Wie viel Farbe
- Zwei, höchstens drei Farben gleichzeitig im Raum. Mehr sieht auf dem Papier lebendig aus und im Raum wie eine Kirmesbude.
- Gobos
- Nach Namen gewählt, nicht nach Platznummer, weil zwei Köpfe ihre Punkte auf verschiedenen Plätzen des Rades haben. Ein Gobo steht mindestens vier Sekunden, sonst fährt das Rad öfter, als es steht.
Aufbau und Raum
Die App rechnet mit der Stellung im Raum, nicht mit der Gerätenummer. Nur deshalb läuft eine Welle durch die Hütte und nicht durch den Adressplan.
- Geräte anlegen
- Profil wählen, DMX-Adresse setzen, Namen vergeben. Ein Aufbau, der nur halb verstanden wurde, wird abgewiesen statt gedeutet.
- Stellung
- Wo das Gerät im Raum hängt oder steht. Danach richten sich Wellen, Lauflichter und die Farbverteilung.
- Bewegungsfenster
- Der erlaubte Bereich für Schwenk und Neigung. Ohne ihn leuchtet der Kopf in die Wand oder den Gästen ins Gesicht.
- Raummaße
- Breite, Tiefe und Höhe. Damit zielen Weitergabe und Bodenpunkte auf echte Stellen im Raum.
- Montage
- Decke, Boden oder Wand; beim Hinzufügen fragt die App. Am Boden leuchtet ein Strahler nach oben, ein Kopf steht auf dem Kopf und zielt trotzdem richtig.
- Gerät bearbeiten
- Platz, Tiefe, Drehung und Höhe wirken beim Ziehen sofort auf der Bühne. Abbrechen stellt den alten Stand wieder her.
- Raumansicht
- Zeigt den Aufbau von oben und die Strahlen. Gut zum Einrichten, auch ohne angeschlossene Anlage.
Ausgabe und Dauerbetrieb
- USB
- Kabel mit FT232-Chip, dazu Enttec und uDMX. Das Handy braucht USB-Host, also OTG.
- Art-Net
- Über das WLAN an ein Interface im selben Netz. Die App hält dabei zusätzlich das Funkmodul wach, sonst schiebt Android die Pakete zusammen und die Show stockt.
- Bildschirm aus
- Die Show läuft als Vordergrunddienst weiter, mit Stoppknopf in der Benachrichtigung.
- Kein Server
- Ich betreibe keinen Server. Die App selbst sendet nur Art-Net im eigenen Netz; für Käufe und Updates spricht sie mit Google Play.
Discokugel
Moving Heads auf die Discokugel oder einen anderen Punkt im Raum richten, die Stellung speichern und im Vollbild mit einem Griff abrufen. Die übrigen Lampen laufen dabei weiter zur Musik. Teil von Pro.
- Mehr, Discokugel. Ein Ziel wählen oder mit „+ Ziel“ ein neues anlegen, etwa „Kugel“ oder „Bar“. Bis zu sechs Ziele.
- Einen Kopf antippen; er leuchtet weiß, damit du siehst, wohin er zeigt. Mit dem Joystick fahren: je weiter aus der Mitte, desto schneller, nahe der Mitte ganz fein. Der Tempo-Regler setzt die Geschwindigkeit insgesamt.
- „Speichern“ merkt die Stellung für dieses Ziel. Köpfe, die nicht mitfahren sollen, bekommen „Nicht zu diesem Ziel“.
- „Im Vollbild zeigen“ einschalten. Dann steht im Vollbild rechts neben Farbe der Taster „Kugel“.
- Kugel antippen
- Fährt die gespeicherten Köpfe auf das gewählte Ziel und hält sie dort. Noch einmal tippen gibt sie an die Show zurück.
- Halten und nach oben wischen
- Öffnet die Leiste. Auf einem Ziel loslassen wählt es und fährt hin.
- Farbe
- In der Leiste: Weiß, die Farbe der Show, eine feste Farbe oder ein Farbverlauf.
- Automatik
- Auf „Automatik“ loslassen schaltet sie an oder aus. Dann gehen die Köpfe von selbst auf die Kugel, wenn es ruhig wird (Intro, Break, Ausklang), und kehren danach in die Show zurück.
- Ziele der Automatik
- Auf „Auto“ neben einem Ziel loslassen nimmt es in die Automatik auf. Bei jeder neuen ruhigen Stelle kommt das nächste dran.
Die Discokugel gehört zu Pro und braucht mindestens einen Moving Head im Aufbau. Antippen geht auch, während die Automatik läuft.
Fernbedienung
Ein zweites Handy oder Tablet steuert die Show über Bluetooth, ohne WLAN. Die Box ist das Gerät, an dem das Licht hängt; sie braucht Pro. Die Fernbedienung ist jedes andere Gerät mit GrooveDMX, auch gratis. Neu ab 1.4.5.
- Auf der Box: Mehr, Fernbedienung, „Als Box bereitstellen“. Die App fragt einmal nach „Geräte in der Nähe“. Danach steht die vierstellige PIN da.
- Auf dem zweiten Gerät: Mehr, Fernbedienung, „Box suchen“, die Box antippen und die PIN eingeben.
- „Fernbedienung öffnen“ zeigt die Bedienung. Beim nächsten Mal verbindet sich die Fernbedienung mit der gemerkten PIN von selbst.
- Blind und Blackout
- An, solange der Finger liegt. Lange halten rastet ein, Tippen löst.
- Strobo
- Halten blitzt, nach oben ziehen wird schneller; ganz oben rastet es ein.
- Drop
- Halten baut die Spannung auf, Loslassen zündet den Drop.
- Zeigen
- Halten und das Handy kippen: Die Köpfe folgen der Bewegung. Hochziehen und loslassen hält das Licht als Dauerlicht fest.
- Nebel, neues Bild, Show
- Ein Tipp. „Show starten“ und „Stopp“ schalten die Show auf der Box.
- Farbe und Regler
- Zweite Seite: Farbe, Energie, Helligkeit, Bewegungstempo, Strobo-Tempo, Lichtbild festhalten, Genre, Bewegung und Discokugel.
Bluetooth reicht im Raum etwa zehn Meter. Die App auf der Box bleibt dafür offen. „PIN neu“ trennt alle Fernbedienungen; sie brauchen dann die neue PIN.
Pro und Club
Gesperrtes bleibt sichtbar und trägt ein Schloss, nichts wird versteckt. Nach dem Kauf ist die eigene Wahl sofort wieder da, weil sie die ganze Zeit gespeichert bleibt.
- Player (Pro)
- Musik aus einem eigenen Ordner abspielen und auswerten.
- Geplante Intelligenz (Pro)
- Jeden Titel einmal vorab analysieren und die ganze Show planen.
- Discokugel (Pro)
- Moving Heads auf die Kugel oder einen Punkt im Raum richten und im Vollbild abrufen, auch von selbst bei ruhigen Stellen.
- Fernbedienung (Pro)
- Ein zweites Handy oder Tablet steuert die Show über Bluetooth. Nur die Box braucht Pro.
- Mehr Geräte (Pro)
- Gratis gibt acht Geräte aus. Ein größerer Aufbau bleibt vollständig gespeichert, die übrigen Geräte bleiben dunkel, und die Liste sagt mit Namen, welche.
- PIN-Sperre (Club)
- Sperrt das Pult vor fremden Händen. Nach fünf Versuchen wächst die Wartezeit. Der Blackout bleibt immer frei.
- Selbststart (Club)
- Die App wird Startbildschirm und startet die Show nach dem Hochfahren, auch nach einem Stromausfall.
- Ersatzshow (Club)
- Nach zwei Sekunden Stille läuft ein gewähltes Bild mit festem Probetakt weiter, damit der Raum nicht dunkel wirkt.
- Öffnungszeiten (Club)
- Wochentage mit Start- und Endzeit. Außerhalb bleibt alles dunkel, innerhalb läuft die Show von selbst. Blind und Strobo gehen trotzdem, und eine Zeit über Mitternacht zählt zum Starttag.
- Räume (Club)
- Gespeicherte Aufbauten mit einem Tipp wechseln, etwa für zwei Räume im selben Haus.
Wenn etwas nicht stimmt
- Kein Licht
- Erst die Selbstprüfung in der App, dann den Signalweg von vorn: Quelle, Pegel, Tempo, Ausgabeweg, Adresse. Prüfe die Mindesthelligkeit, manche Lampen machen unter einem Schwellenwert gar kein Licht.
- Interface wird nicht gefunden
- Sitzt der Adapter fest? Ein reines Ladekabel oder ein Adapter ohne OTG überträgt keine Daten. Bei manchen Handys OTG in den Einstellungen einschalten. Am Hub hilft es, das Netzteil einzustecken.
- Show reagiert nicht auf die Musik
- Am Mikrofon die Verstärkung nachziehen. Unter 25 Prozent Sicherheit beim Tempo verlässt sich die Show bewusst nicht auf das Raster.
- Bewegung zittert
- Bewegungstempo herunter oder die Umlaufzeit verlängern. Ein Ziel, das um das ganze Fenster springt, lässt der Bewegungsgrenze keine Rampe.
- Köpfe leuchten falsch hin
- Das Bewegungsfenster im Aufbau prüfen. Eine Zahl im Fenster ist keine Richtung im Raum.
- Show stockt über WLAN
- Art-Net braucht ein stabiles Netz. Bei ausgeschaltetem Bildschirm hält die App das Funkmodul wach, ein überlastetes WLAN bleibt trotzdem ein Problem.
- Nur acht Geräte leuchten
- Das ist die Grenze der kostenlosen Fassung. Welche Geräte dunkel bleiben, steht mit Namen in der Geräteliste.
Sicherheit
- Stroboskop
- Die App blinkt bis zu zwölfmal je Sekunde. Das kann bei lichtempfindlicher Epilepsie Anfälle auslösen. Weise dein Publikum vorher deutlich darauf hin.
- Laser
- Nur nach Herstellerangaben und geltenden Vorschriften betreiben. Ab Klasse 3R ist ein Laserschutzbeauftragter nötig. Nie auf Augen oder ins Publikum richten.
- Aufhängung
- Geräte sicher befestigen und zusätzlich sichern. Die Bewegungsgrenzen der App ersetzen keine mechanische Sicherung.
- Nebel
- Nebel kann Rauchmelder auslösen. Vorher mit dem Betreiber des Raums klären.
- Notaus
- Halte immer einen Weg bereit, das Licht unabhängig von der App auszuschalten.